Gemeinschaft & Engagement
Die gewählten Funktionäre unseres Vereins leiten die Geschicke der Gemeinschaft und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.
Obwohl der Bienenzuchtverein St. Paul schon viel länger besteht, sind schriftliche Aufzeichnungen erst seit 1946 vorhanden. Hier sind einige Auszüge aus unserer Geschichte:
Da der bisherige Obmann, Oberlehrer Anton Stepanek, der sich große Verdienste erworben hatte, sein Amt zur Verfügung stellte, wurde Josef Howorka zum neuen Obmann gewählt. Der Verein zählte 56 Mitglieder, die 201 Mobilvölker und 251 Stabil- oder Bauernvölker hielten. Herr Stepanek war mit 47 Völkern der größte Imker.
Aufgrund des allgemeinen Zuckermangels nach dem Krieg war die Versorgung der Bienen prekär: Für 452 Völker wurden nur 195 kg Zucker zugesprochen. Bis zum Erscheinen der Zeitschrift „Kärntner Biene“ galt „Der Kärntner Bauer“ als Fachblatt. Der Honigpreis wurde auf 6 Schilling pro kg festgelegt.
Übernahme eines Sparbuchs mit 7,3 Schilling, 77 Groschen Bargeld sowie 105 Paketen Tabak (zur Bienenberuhigung) zu je 50 Groschen. Der jährliche Vereinsbeitrag betrug 6,5 Schilling pro Mitglied.
Entlang der slowenischen Grenze wurde auf freiwilliger Basis ein Varroa-Diagnoseverfahren mit Folbex Va durchgeführt. Damals konnten zum Glück noch keine Varroamilben festgestellt werden.
Die Vereinsleitung lag seit 1946 in den Händen folgender engagierter Imker:
| Amtszeit | Name des Obmanns |
|---|---|
| Bis 1945/1946 | Oberlehrer Anton Stepanek |
| 1945/1946 – 1972 | Josef Howorka |
| 1972 – 1975 | Alois Köffel |
| 1975 – 1976 | Alois Pucher |
| 1976 – 1982 | Willibald Napetschnig |
| 1982 – 1989 | Karl Monsberger |
| 1989 – 1998 | Willibald Napetschnig |
| 1998 – 2010 | Karl Hasenbichler |
| Seit 2010 | Reinhold Kaimbacher (aktuell) |